Wieder bloggen lernen

Die verbliebenen zwei Leser dieses Blogs werden es gemerkt haben: Ich kam in letzter Zeit zu nicht viel mehr als Videos und Bildern – wenn überhaupt. Das liegt an vielen Dingen, die im Einzelnen nicht weiter interessant sind, aber eine Beobachtung möchte hier doch rausstellen: Ich habe irgendwie verlernt zu bloggen.

Es gab in den letzten Wochen so viele Themen, die mind. einen Blogbeitrag wert gewesen wären und auch genug Texte, die mir im Kopf herumschwirren und irgendwie freigesetzt werden wollen. Geschichten, Aufreger – alles dabei. Und immer wenn ich mich rangesetzt habe, um sie aufs virtuelle Papier zu bannen, sind sie schon nach zwei Absätzen durch meine innere Qualitätskontrolle gefallen.

Ich habe irgendwie einen anderen Anspruch an dieses kleine Blog hier entwickelt und wurde, getrieben durch die Angst zur reinen Linkschleuder zu verkommen (“OMFG! Das hier MÜSST ihr gesehen haben!!!!!11einself”), zu eben dieser. Trotzdem diese Art von Blogs zwar interessant sind und komplett gerechtfertigt, möchte ich das nicht sein. Ich habe zu wenig Zeit und letzten Endes zu verschiedene Interessen, um meine RSS Feeds zu filtern und hier tolle Links rauszuhauen.

Darum zwinge ich mich in den nächsten Tagen pro Tag mind. einen Text zu schreiben. Die werden wahrscheinlich qualitativ eher minderwertig werden, aber damit müssen wir dann alle erstmal leben. Und wenn ich wieder bloggen kann, dann rege ich mich auch endlich mal vernünftig über Ursula von der Leyen und Schweinegrippe und das DSDS-Finale auf  – versprochen.

Bis dahin: Bear with me.

Abgelegt unter: Weltherrschaft